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    Volker Klüpfel - Michael Kobr

    grimmbart

Kluftingers neuer Fall führt ihn ins Schloss in Bad Grönenbach, wo ihn allerlei Merkwürdiges erwartet: Die Frau des Barons wurde nicht nur ermordet, sondern auch noch wie auf einem uralten Familienporträt hergerichtet. Auf dem Gemälde ist ein Mann mit seltsam gelben Augen zu sehen. Und der Baron verschwindet immer wieder im schlosseigenen Märchenwald. Auch privat geht es bei Kluftinger märchenhaft zu: Sein Sohn heiratet, und zur Feier haben sich die Schwiegereltern aus Japan angesagt. Zum Glück lässt Kluftingers Intimfeind Langhammer nicht lange auf sich warten, um dem Kommissar bei dieser kulturellen Herausforderung zu helfen.

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Herzblut

    Volker Klüpfel - Michael Kobr

    Herzblut

Kluftinger ist sich sicher: Bei einem anonymen Handyanruf, der ihn ausgerechnet während einer der gefürchteten Pressekonferenzen seines Chefs erreicht, wird er Zeuge eines Mordes. "Alpträume von zu viel Schweinsbraten", tun seine Kollegen diesen Verdacht ab. Kluftinger ermittelt auf eigene Faust und findet am vermeintlichen Tatort jede Menge Blut, aber keine Leiche. Da überschlagen sich die Ereignisse: Mehrere brutale Mordfälle, anscheinend ohne Zusammenhang, erschüttern das Allgäu. Als dann doch noch der Großteil des abgängigen Toten auftaucht und Kluftinger endlich herausfindet, was all die Verbrechen verbindet, ist es fast schon zu spät.

Dabei steht er auch privat unter Druck: Seit Tagen leidet er unter heftigem Herzstechen und befürchtet sofort das Schlimmste. Eine demütigende Untersuchung bei Erzfeind Doktor Langhammer scheint das zu bestätigen. Doch der Kommissar ist entschlossen, das Ruder noch einmal herumzureißen. Aber ob fleisch- und kässpatzenarme Ernährung und ein Yogakurs da die richtigen Mittel sind?

    Volker Klüpfel - Michael Kobr

    Schutzpatron

  1. Kluftingers neuer Fall

Ein prachtvoller Burgschatz von unschätzbarem Wert,
ein Mord und ein geheimnisvoller Schutzpatron -
Kluftinger ermittelt wieder!
Der neue Fall des Bestsellerduos Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Endlich kehrt der prachtvolle Burgschatz mit der Reliquie von St. Magnus,
dem Schutzpatron des Allgäus, nach Altusried zurück. Vor Jahrzehnten wurde
unter der Burgruine Kalden der sagenhafte Schatz gefunden und ging auf
weltweite Ausstellungsreise. Nun muss Kluftinger an einer Arbeitsgruppe
teilnehmen, die eigens für die Sicherung der Kostbarkeiten gegründet wurde.
Priml!  dabei hat er doch ganz andere Probleme: Er hat den Mord an einer
alten Frau aufzuklären, der zunächst als natürlicher Tod eingestuft wurde.
Oder hat das eine gar mit dem anderen zu tun? Kluftingers Nachforschungen
werden dadurch erheblich erschwert, dass sein Auto gestohlen wird, was er
aus Scham allerdings allen verschweigt - den Kollegen und sogar seiner Frau Erika.
Das bringt ihn mehr als einmal in Bedrängnis.
Vor allem natürlich, wenn Dr. Langhammer mit von der Partie ist ...

 

Leseprobe des Piper Verlages

Ein zugeschneites Berghotel,
ein mysteriöser Mord und ein
aufgekratzter Doktor Langhammer -
Kluftinger ermittelt wieder!

Der neue Fall des Bestsellerduos
Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Eigentlich sollte es für die Kluftingers ein erholsamer Kurzurlaub werden, auch wenn das Ehepaar Langhammer mit von der Partie ist: ein Winterwochenende in einem schönen Allgäuer Berghotel samt einem Live-Kriminalspiel. Doch aus dem Spiel wird blutiger Ernst, als ein Hotelgast unfreiwillig das Zeitliche segnet. Kluftinger steht vor einem Rätsel: Die Leiche befindet sich in einem von innen verschlossenen Raum. Und über Nacht löst ein Schneesturm höchste Lawinenwarnstufe aus und schneidet das Hotel von der Außenwelt ab. Kommissar Kluftinger ist ganz auf sich allein gestellt. Das heißt: fast. Denn Doktor Langhammer mischt bei den Ermittlungen kräftig mit. Und das alles während der berüchtigten Rauhnächte, über die man sich hier in den Bergen grausige Geschichten von bösen Mächten erzählt.

Vom Tanzkurs bis zum erschossenen Terroristen – dem Allgäuer Kultkommissar Kluftinger bleibt in seinem neuen Fall nichts erspart. »Klüpfel & Kobr erzählen mit komödiantischem Überschwang, Intelligenz und Vitalität.« Spiegel online

Lodenbacher, der Chef von Kommissar Kluftinger, tobt. Ausgerechnet bei ihnen im schönen Allgäu hat sich ein Unbekannter auf der Flucht vor der österreichischen Polizei erschossen. Verdacht: er plane einen terroristischen Anschlag. Bloß wo? Nun muss Kluftinger nicht nur mit Spezialisten des BKA, sondern auch noch mit den Kollegen aus Österreich zusammenarbeiten. Doch das ist nicht sein Hauptproblem. Er soll mit seiner Frau Erika und dem Ehepaar Langhammer einen Tanzkurs absolvieren. Dabei hat er gar keine Zeit, denn er steckt mitten in den Endproben für die große Freilichtinszenierung von »Wilhelm Tell« ... Kluftingers neuer Fall vom Allgäuer Autorenduo Volker Klüpfel und Michael Kobr.

Die Handlung des Buches beruht auf tatsächlichen historischen Fakten

Statt Kässpatzen essen zu dürfen, muß Kluftinger nun seinen neuen Fall lösen: Am Alatsee bei Füssen macht er eine schreckliche Entdeckung - am Ufer liegt ein lebloser Taucher in einer riesigen roten Lache. Was zunächst aussieht wie Blut, entpuppt sich als eine seltene organische Substanz aus dem Bergsee. Kluftinger, der diesmal bei den Ermittlungen sehr zu seinem Mißfallen weibliche Unterstützung erhält, tappt lange im dunklen. Der Schlüssel zur Lösung des Falles muß tief auf dem Grund des geheimnisvollen, sagenumwobenen Sees liegen. Viele scheinen etwas zu wissen, doch überall trifft der Kommissar auf eine Mauer des Schweigens ...

Leseprobe:

Ob es wohl weiße Weihnachten gibt?, wollte Markus neue Freundin Yumiko wissen, die von dem Anblick der pittoresken Landschaft sichtlich verzaubert war. Ohne eine Antwort abzuwarten, fuhr sie voller überschwang fort: Hoffentlich taut der Schnee nicht weg. Dort, wo wir in Japan wohnen, gibt es nie Schnee an Weihnachten.

Kluftinger holte gerade Luft, um Yumiko davon zu unterrichten, dass weiße Weihnachten hier zum guten Ton gehörten, da merkte er, dass ihr Blick starr wurde und sie mit geweiteten Augen an ihm vorbei sah.

Scheint sie ja nicht sonderlich zu interessieren, wie´s bei uns hier so zugeht, dachte er ärgerlich und wollte sich schon abwenden, als er sah, wie sie ihre ohnehin schon schmalen Lippen so stark aufeinander presste, dass nur noch ein dünner Strich sichtbar war. Ihr Gesicht wurde aschfahl. Dann begann ihr Unterkiefer zu zittern. Kluftinger bekam eine Gänsehaut: Irgendetwas schien der Freundin seines Sohnes schreckliche Angst einzujagen.

Langsam drehte er sich in die Richtung, in die Yumiko starrte. Während dieser langsamen Bewegung fragte er sich, was die Japanerin so erschreckt haben könnte, hier, in der idyllischen Kulisse eines Allgäuer Bergsees. Er versuchte, sich vorzubereiten auf das, was er gleich sehen würde: Vielleicht ein totes Eichhörnchen? Ein verendetes Reh? Doch irgendwie ahnte er, dass der Schrecken in den dunkelbraunen Augen der jungen Frau von etwas Schlimmerem herrühren musste. Und dann sah es auch er.

Mit einem Schlag schien es kälter als zuvor. Sein Blick wurde ebenso starr wie der von Yumiko. Er schluckte, schloss für einen Moment die Augen, öffnete sie wieder was er sah, war real: Etwa zehn Meter entfernt, nur wenige Schritte vom Seeufer, lag ein Mann im Schnee. Er steckte in einem eng anliegenden schwarzen Anzug und lag auf dem Bauch, die Arme weit vom Körper weggestreckt. Er war nicht besonders groß, wirkte aber muskulös. Der Kopf lag so, dass der Kommissar das Gesicht nicht sehen konnte. Dunkelblondes Haar klebte nass am Schädel des jungen Mannes. Doch Kluftingers und Yumikos Aufmerksamkeit wurde von einem anderen Detail gefangen genommen: In einem Radius von beinahe zwei Metern um den Körper hatte sich der Schnee dunkelrot verfärbt. Offensichtlich lag der Mann in einer unvorstellbar großen Blutlache.

Wie ein Schock trifft den Allgäuer Kriminalkommissar Kluftinger der Anblick des toten Mannes in einem Waldstück bei Kempten:
Auf der Brust der Leiche liegt, sorgfältig drapiert, eine tote Krähe.
Im Laufe der Ermittlungen, bei denen der Kommissar tief in die mystische Vergangenheit des Allgäus eintaucht, stößt er auf weitere rätselhafte Hinweise - der Beginn eines Katz-und-Maus-Spiels, bei dem die Zeit gegen Kluftinger läuft. Denn alle Zeichen sprechen dafür, dass das Morden weitergehen wird. Zu allem überfluss quartiert ihn seine Frau wegen eines Wasserrohrbruchs auch noch beim ungeliebten Arzt Dr. Langhammer ein
Spannung, Humor und Lokalkolorit: Diese Mischung,
die Milchgeld, das Erstlingswerk des Autorenduos Klüpfel/Kobr, auf Anhieb in die bundesweite Focus-Bestsellerliste katapultierte, zeichnet auch den neusten Fall um den eigenbrötlerischen Kommissar Kluftinger aus.

Milchgeld
Der Allgäu-Krimi

,,Kreuzkruzifix!"
Kluftinger sprach den Fluch nicht laut aus, er dachte ihn nur. Seine Frau hasste es, wenn er fluchte und alles, was er  mit einem laut ausgesprochenen Fluch bewirkt hätte, wäre einer ihrer Vorträge gewesen. ,,Ein Kommissar sollte sich in seiner Ausdrucksweise wohl von denen abheben, hinter denen er beruflich her ist", würde sie dann wieder sagen..

Und darauf konnte er ganz gut verzichten, wo seine Laune sowieso schon nicht besonders gut war. Denn wenn es etwas gab, was er hasste, war es, beim Essen gestört zu werden. Das passierte natürlich vorzugsweise am Montag. Seinem Montag. Seinem Kässpatzen-Montag. Die Kässpatzen waren das beste am Montag, eigentlich das Einzige, weswegen er ihn überhaupt ertragen konnte. Denn montags war Musikprobe und das lag ihm dann immer den ganzen Tag über im Magen.
,,Gehst du mal hin?", rief seine Frau aus der Küche zu ihm herüber, nachdem das Telefon bereits zum dritten mal geklingelt hatte. Sie aß heute nicht mit. Diättag, wie sie sagte. In Wirklichkeit wusste er, dass sie jedes Mal, wenn sie ihm seine Montags-Kässpatzen kochte, schon bei der Zubereitung kräftig ,,kostete". Aber sollte sie ruhig. Er schlug ja auch jedes Mal kräftig zu, obwohl ihm bewusst war, dass ihm so fette Speisen eigentlich nicht bekamen. Er wusste, dass ihn heute Nacht sein Sodbrennen wieder heimsuchen würde, die vielen in Butter gebräunten Zwiebeln taten ihr übriges. Und doch liebte er diese deftige Kost. Besonders die Zwiebeln. Wenn es nach ihm ginge, könnte man das Verhältnis von Spatzen und Zwiebeln ruhig umkehren, so dass man eher Zwiebeln mit Spatzen hätte. Denn irgendwie hatte man immer zuwenig Zwiebeln.
Dass seine Frau ihm jeden Montag seine Spatzen kochte, trotz der ,,Sauerei", die, wie sie immer sagte, danach die ganze Küche verklebte, war das Ergebnis eines Handels, den sie vor vielen Jahren abgeschlossen hatten. Und bis auf den Tag der Beerdigung ihrer Mutter und der Abiturfeier ihres Sohnes hatte sie die letzten - wie viele Jahre waren es eigentlich gewesen? - bestimmt gut 15 Jahre ihren Teil der Vereinbarung immer eingehalten.
Er hatte deswegen aber kein schlechtes Gewissen, schließlich ging er dafür jeden Montag zur Musikprobe. Lange war er standhaft geblieben, immer wieder hatten sie ihn bekniet, doch mitzumachen, weil sonst niemand so ein Taktgefühl für die große Trommel besaß wie er, weil sonst niemand stattlich genug war, dieses mächtige Instrument zu tragen - weil sonst niemand diese saudumme Großtrommel spielen wollte, hätten sie ruhig ehrlich sagen können, dachte er manchmal.
Auch seine Frau bat ihn immer wieder darum. Ihm war völlig klar, weshalb: Sie wollte, dass er - und damit auch sie - am Dorfleben teilnahm. ,,Nun mach halt einfach mal mit, wenn du erst Mal dabei bist, macht es dir bestimmt Spaß und wenn sie dich doch so dringend brauchen...." Irgendwann hatte er dann leichtfertig ja gesagt. Irgendwann sagte er immer ja. Das wusste sie.
Es klingelte zum vierten Mal. Mit einem Ächzen erhob er sich und ging in den Hausgang. Seine Bundhose zwickte im Schritt. Er hasste diese Hose. Lederhosen! Wer hat nur diese saudummen Lederhosen erfunden, dach­te er sich bei jeder Bewegung. Aber es half nichts. Heute war große Auftrittsprobe und das hieß: in voller Montur. In seinem Fall war das die Kniebundhose mit den kratzigen Wollstrümpfen, das weiße Stehkragen-Hemd, das ihm immer die Kehle abschnürte und sein Gesicht noch roter aussehen ließ und die rote Weste. Wenigstens die Jacken mussten sie heute nicht anziehen, die waren alle in der Reinigung.
Es klingelte zum fünften Mal.  „Ja, Kluftinger?", fragte er in den Hörer.
Er dachte, es wäre eine Freundin seiner Frau, seine Schwägerin, wer auch immer, dass es aber ein dienstliches Gespräch sein sollte, wunderte ihn. Die Einsatzleitung rief an. Kluftinger schwante böses. Ja, früher, als junger Polizist musste er öfter mal nachts raus, etwas Spektakuläres war aber nur selten dabei. Jetzt ließ er sich immer Wochentage zuteilen, an denen erfahrungsgemäß die Kriminalrate gegen null tendierte: montags beispielsweise schienen nicht nur Pfarrer und Friseure ihren freien Tag zu haben, sondern auch Gesetzesbrecher
Die Stimme der jungen Beamtin am anderen Ende war erfüllt von professioneller Ernsthaftigkeit und Betriebsamkeit. ,,...Tötungsdelikt... ...kriminaltechnische Untersuchung... ...vor Ort... ...Staatsanwaltschaft." Als es Kluftinger gelungen war, seine Aufmerksamkeit vomTopfklappern aus der Küche weg und auf das Gespräch zu lenken, hatte er das Wichtigste bereits verpasst. Die Dame am anderen Ende redete viel zu schnell. Sie war aus Norddeutschland.